Kurz entschlossen (am Freitag!) hatten wir überlegt, den Graben für das Abwasser selbst frei zu schaufeln. Das bisschen buddeln, schaffen wir doch… mit tatkräftiger Unterstützung von Stefan und unserem neuen Nachbarn, Micha, ging es ans Werk. Micha war wirklich unglaublich fleissig und hat geschippt, als würde er nie was anderes machen. Wir anderen waren nicht untätig, aber schafften bei weitem nicht so viel wie er. Am Sonntag kam auch mein Vater noch zur Unterstützung und auch Stefan und Micha waren nochmal dabei – DANKE nochmal!
Am Ende war es irre viel Erde – das haben wir deutlich unterschätzt! Ein Minibagger hätte uns gut getan, aber das konnte ich so kurzfristig nicht mehr organisieren. Das Manövrieren wäre wahrscheinlich ohne schwierig gewesen, da man sehr dicht an der Hauswand graben musste…





Meine Mutter hat im Haus – der Estrich durfte bereits betreten werden – die Fenster mit dem Fenstersauger vom Wasser befreit. Diese Arbeit war ziemlich schweißtreibend, fühlt es sich doch wie in einer Sauna an zur Zeit. Lüften dürfen wir noch nicht, da sich der Estrich sonst wellen kann, also beschränken wir uns erstmal darauf, das Wasser „abzuschöpfen“. Das dürfen wir jetzt zweimal am Tag machen und lüften dann ab nächster Woche.
Ein kleiner (oder großer) Wehmutstropfen: Papa ist in dem Graben abgerutscht und verletzte sich am Mittelfinger so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Anschließend kam er aber nochmal wieder und war guter Dinge. Gute Besserung!
Morgen heisst es dann noch schnell in Baumarkt fahren, Stromkabel besorgen und gleich ins Leerrohr einziehen. Im besten Fall lege ich auch noch das Gartenwasserrohr, dazu muss allerdings die Tiefbau-Firma mitspielen und nicht gleich wieder den ganz Graben zuschaufeln… Mal sehen, ob das klappt.