Pünktlich um 8.00 Uhr waren wir an der Baustelle, der Vermesser war bereits vor Ort und hatte mit der Arbeit begonnen. Die Abmessungen für die Bodenplatte und die Schnurböcke wurden ermittelt. Des weiteren haben wir uns noch Pflöcke für die Grundstücksgrenzen setzen lassen.

Kurze Zeit später kam der Mitarbeiter der Erdbaufirma sowie unser Polier von Zahna. Die Schnurböcke wurden gestellt und das Baustellenschild angebracht. Nun war auch zu sehen, auf welcher Höhe später unser Fußboden sein wird – z.T. liegt er derzeit noch im Lehmboden 🙂

Rein logistisch war es schon beeindruckend zu sehen, wer alles an diesem ersten Tag eine Rolle spielen würde. Es kam noch ein Mitarbeiter zur Entnahme von Bodenproben für den (hoffentlich) unbelasteten Erdaushub sowie ein Vertreter vom Kranmietdienst, der sich vor Ort ein Bild machen wollte. Dieser empfahl uns noch eine Baustraße einzurichten. Auch die Kosten wurden durch die Erdbaufirma vor Ort ermittelt und uns die erfreuliche(?) Nachricht überbracht. Generell macht solch eine Baustraße Sinn, nicht nur um den Kran abzustellen, sondern auch in Zukunft sämtliche Lieferanten nah an bzw. auf das Grundstück zu lassen, damit die Materialien abgeliefert werden können. Als letztes kam nach der Hälfte des Aushubs nochmal ein Mitarbeiter zur Prüfung der Standfestigkeit des Bodens – ein Aushub von gut 80 cm war ausreichend. Juchhu! Wurde doch im Bodengrundgutachten 1,30 m veranschlagt…

Wir haben kurz Panik bekommen, da uns noch mitgeteilt wurde, dass wir Rohre besorgen müssen für die Hausanschlüsse. Nach gut 3 Stunden in der Kälte haben wir uns zurück gezogen und uns an die Suche nach diesen Rohren gemacht. Zum Glück gibt es in Potsdam tatsächlich einen Händler für solche Dinge – der Baumarkt kann hier nicht weiterhelfen… Da wir bei einem Rohr unschlüssig waren, müssen wir morgen nochmal hin.
Am Ende waren wir auch mit den Kindern nochmal vor Ort um das Tagewerk zu begutachten und das Wohnzimmer zu beschreiten.
