Projekt Terrassenbau

Um in der schönen Jahreszeit draußen auf einer richtigen Terrasse und nicht nur im Splittbett zu sitzen, hatten wir uns für eine Terrasse aus Holz, in unserem Fall Robinienholz, entschieden. Gefunden hatten wir diese bei Robinia Wood. Der Geschäftsführer war gleichzeitig auch Kundenberater und war super in der Kommunikation. Die Lieferung des Holzes war eigentlich für Mitte April geplant, was aber nicht eingetreten ist und somit erst mit mehrwöchiger Verspätung geliefert wurde. Die Abladung vom LKW erfolgte per Hand mit tatkräftiger Unterstützung unserer Nachbarn und dauerte somit lediglich wenige Minuten.

Im Vorfeld hatte ich die Fläche für die Terrasse mit Splitt abgezogen (immer mit Gefälle vom Haus weg), hatte mir nochmal zusätzlichen Splitt anliefern lassen, was aber wohl nicht nötig gewesen wäre – so kann man sich täuschen mit den Mengen. 4 Schubkarren reingekippt und 4 dann wieder rausgeschippt – anyway 🙂 Auf das Splittbett kam zunächst Unkrautvlie. Für die Unterkonstruktion haben wir uns für Platten als „Fundamente“ entschieden. Die Platten waren ehemalige Terrassensteine, welche ich bei Ebay-Kleinanzeigen gefunden hatte und die auch schon für unseren provisorischen Schuppen als „Unterlage“ hergehalten haben. Ich musste die Steine dann nur noch schneiden. Mit der Flex ging das wunderbar, mit der Kappsäge eher schwergängig – es musste ja auch nicht exakt sein, da man die Steine sowieso nicht mehr sieht. Auf diese Steine kamen kleine EPDM-Pads, auf welche die Unterkonstruktion, ebenfalls Robinie in 40×40 mm aufgelegt wurde. Festgeschraubt werden musste die Unterkonstruktion nicht, da die Terrasse ausreichend Eigengewicht mitbringt.

Die letzte Reihe der Unterkonstruktion habe ich auf dem Kantenstein (siehe rechts im Bild) festgeschraubt, da hier nur Latten mit 20x40mm zum Einsatz gekommen sind. Das hat aber wunderbar funktioniert. Einige Steine haben wir noch getauscht, damit wir nicht noch Höhenunterschiede auf der Fläche hatten. Die Terrassensteine hatten leider unterschiedliche Höhen, daher haben wir sie flächenmäßig getrennt (Danke an Andi für diesen großartigen Einfall!). Dann ging es auch schon ans Verschrauben der ersten Diele. Gestartet haben wir an der Hauskante, damit wir da keinen Schnitt auf 8m Länge machen müssen. Nach außen zu den den Kantensteinen hatten wir ja Spielraum durch die überstehende Unterkonstruktion.

Nachdem die erste Latte ausgerichtet und kurz fixiert war, ging es also daran, die Clips als Abstandshalter zwischen den Latten auf die Unterkonstruktion zu legen, die folgende Latte ebenfalls hinzulegen um dann die Verschraubung des Clips vorzunehmen. Eine elegante und somit verdeckte Verschraubung der Dielen. Zu Zweit haben wir in 4 Stunden etwa 16 qm verschraubt – es waren ja doch einige Latten (sie sind ja nur 80mm breit). Die Dielen mussten wir teilweise mit unseren Füssen „fixieren“, da einige nicht ganz gerade waren – ist halt ein Naturprodukt.

Die Randdiele wurde ebenfalls mit dem Clip-System an die vorletzte Diele verschraubt. Zusätzlich wurde sie aber sichtbar von oben nochmals verschraubt, damit sie nicht „hoch schüsselt“. Die Schraubenköpfe sind allerdings so klein, dass man sie fast gar nicht sieht. An zwei weiteren Tagen haben Berit und ich den Rest noch verschraubt.

Jetzt ging es noch ans Fein-Tuning . Alle Latten musste auf dieselbe Länge gekürzt werden, was mit der Handkreissäge wunderbar funktioniert hat. Von unserer ursprünglichen Idee eine runde Terrasse zu haben sind wir ja schnell weggekommen, da es einfach zu viel Verschnitt gewesen wäre, aber runde Ecken wollten wir doch haben. Also eine Art Zirkel gebastelt mit Stift und Schnur um einen schönen Radius hinzubekommen, angezeichnet und mit der Stichsäge sauber abgesägt.

Die Testecke sah gut aus, also ran an die nächsten…

Jetzt wurde noch ein wenig geschliffen um zu entgraten und dann die anderen Ecken entsprechend bearbeitet.

Et voilà, fertig ist das schwebende Terrassendeck 🙂 Eine erste Ölung hat sie ebenfalls schon erhalten.

Projekt Carport-Aufbau

Das Carport wurde pünktlich geliefert, nachdem ich den Liefertermin nochmal um 4 Wochen verschoben habe, da unsere Einfahrt noch nicht fertig war…

Das soll also alles zu einem Carport der Firma Heinrich Meyer Werke zusammengebaut werden. Der Staplerfahrer hat es sozusagen nach Bauabschnitten abgeladen und sortiert. Interessant, dass wir nochmal 9 H-Anker bekommen haben, obwohl diese bereits vorab geliefert (und ja auch schon eingebaut) wurden. Zuerst habe ich die Kiste mit den ganzen Schrauben in Sicherheit (also ins Trockene) gebracht. Das Wetter war uns leider nicht immer hold… Aber der Reihe nach. Erstmal schauen, was sich so unter der Plane verbirgt.

Mit den Pfosten geht’s los. Zuerst müssen diese zurecht gesägt werden, da sie mit einer Standard-Länge von 250 cm ankamen, wir aber eine Höhe von 230 cm benötigen. Also mit der Kreissäge einen sauberen Schnitt gemacht. Beim 7. Pfosten schlich sich die Nachlässigkeit ein – ein kleiner Schnitt in den Finger. Autsch! Aber Pflaster drauf und weiter gehts. Micha war zur Unterstützung da und half gleich beim Streichen der ersten Lagen Holz mit der Schutzlasur von HK Remmers – Super Zeug und hatte dann auch dieselbe Farbe wie der Dachkasten nach dem zweiten Anstrich.

Mit René, Papa und Micha als Unterstützung ging es an den Aufbau des Grundgerüstes, nachdem die Bauteile dafür ihren ersten Anstrich hatten. Das war ein ziemliches Problem, da es im März doch immer wieder regnen sollte und es ja noch keinen Platz gab, wo man das Holz überdacht hätte trocknen lassen können. Also wurde gestrichen, gehofft, dass das Wetter hält und mit der Plane abends wieder abgedeckt. Die Pfosten kamen zuerst in die Anker und wurden immer mit der Wasserwaage ausgerichtet. Das konnte ich schon mal vorbereitend machen. Die Tragbalken konnte man allerdings nicht allen hoch hieven. Einer der Balken war 6m der andere 3 m lang und entsprechend der Statik ordentlich massiv. Ein Problem bestand schon mal darin, dass einer der Tragbalken ein Flitzebogen war – das konnte also heiter werden. Aber mit Spanngurten wurde dieser dann an seine korrekte Position gezogen.

Anschließend wurden die Kopfbänder im Schnelldurchgang mit ewig langen Schrauben zwischen den Pfosten und dem Tragbalken befestigt um dann die Sparren oben aufzusetzen. Es wurde gezogen oder gedrückt um alle Bauteile korrekt anzusetzen. Mit vereinten Kräften haben wir es aber geschafft.

Dann war wieder streichen, streichen, streichen angesagt. Die Dachlattung war der nächste Schritt. An sich keine schwere Sache, aber Fleissarbeit… zum Lagern wurden die Latten nicht nur unten aufgebockt, sondern direkt schon mal an ihre Zielposition geschoben – aufs Carport-Grundgerüst. Der Überstand wurde dann mit der Handkreissäge abgesägt. Erst haben wir noch überlegt, ob wir nach hinten noch einen längeren Überstand stehen lassen, aber am Ende doch dagegen entschieden.

hier liegen die Bretter nur auf, Verschrauben war dann auf jedem Sparren notwendig…

Der nächste Akt stand an und wog, keine Ahnung, wie viel Kilo… die EPDM Folie mussten nach der Verschraubung der Latten ebenfalls aufs Dach. Auch hier waren wieder 4 Mann notwendig, an das korrekte Legen der Folie wollte noch gar keiner denken, aber das wurde dann irgendwie zurecht gezuppelt.

Im Anschluss wurde die Blende verschraubt – eigentlich eine ziemlich simple Angelegenheit, wenn man nicht das Carport halb unter den Dachüberstand des Hauses geplant hätte… (auch das Verschrauben der Dachlatten war ein Akt, mit der Ratsche und hat enorm viel Zeit gekostet) somit war also Kreativität gefragt. Die beiden Blendbretter wurden also provisorisch zusammen geschraubt um dann bereits die Folie mit den Alu-Abdeckleisten zu befestigen. Diese Konstruktion wurde dann über die Kante geschoben und an den Sparren befestigt. Ziemliches Gefummel… die restliche Blende ging deutlich schneller von der Hand .

Nun konnte der Überschuss der EPDM-Folie entfernt werden. Die Folie auf der Alu-Kante hätte man noch dran lassen sollen bis der zweite Anstrich erfolgte… nun ja musste ich also z.T. nochmal abkleben 😉

Nun stand das Ding also schon mal ganz gut da. Jetzt ging es darum, die Materialien für das Gründach aufs Dach zu bringen: Schutzvlies, Drainageplatten, Trennvlies, Kies und Substrat. Das war ein ganz schönes Gewuchte, schlussendlich haben wir mit Micha’s Leiter eine Art Seilzug gebastelt. Auch die Kinder haben hier toll geholfen – „Hau ruck, hau ruck“ 🙂 Da hatten wir an einem Sonntag mal einen Rappel und haben alles an einem Tag hoch geschafft. Auch das provisorische Fallrohr musste installiert werden.

Für den Abstellraum war die Montageanleitung ein totaler Reinfall. Auch nach mehrmaligen Anrufen beim Hersteller gab es lediglich mündliche Informationen. Was ok war, aber auch das Material fehlte dann. Das wurde aber prompt geliefert – das war top! Es bedurfte also noch einiger Winkel und Schrauben fehlten ebenfalls. Nachdem also einiges an Improvisation gefragt war, war das Anschrauben dafür umso schneller. Zuerst musste aber wieder alles einem ersten Anstrich unterzogen werden. An der ersten Wand mussten wir noch ein wenig nachsägen, da wir offenbar beim Setzen der Pfosten nicht ganz Millimeter genau gearbeitet hatten… die Latten waren immer 3 mm zu lang. Dafür passten die anderen Latten recht genau. Die oberste musste dann immer zugeschnitten werden, das ging mit dem Parallelanschlag der Handkreissäge spielend. Zum Schluss noch die Tür einsetzen und tadaaa… Das Endprodukt ist wirklich toll geworden 🙂

Ein Tagewerk – Verkleidung für den Abstellraum streichen, mehrere Lagen übereinander gestapelt.
Fertig!

Der Aussenbereich nimmt Form an

Nachdem uns der Winter schöne Rodeltage beschert hat, können wir nun auch endlich mit der Außengestaltung weitermachen.

Die Palisaden und somit das Hochbeet wurden soweit zu Ende in Beton gesetzt. Dahinter fand auch gleich der Bodenaustausch statt. Der gute Oberboden hat also Einzug erhalten.

Unsere Einfahrt ist mittlerweile auch schon befahrbar. Vorab waren hier aber Löcher für die Fundamente für das Carport in Schwerstarbeit auszuheben ( kurze Erinnerung an den lehmigen Boden ) – 40x40x80cm. 9 Stück. Gott sei Dank hatten wir nochmal nachgemessen, denn wir mussten ein wenig korrigieren… dafür wurden die H-Anker aber bereits fachmännisch eingebaut. Anschließend konnte auch die Einfahrt zunächst mit Splitt abgezogen und folglich auch gepflastert werden. Am Ende wurde noch Brechsand in die Fugen gefüllt und die ganze Fläche abgerüttelt. Nun kann man also mit Auto bereits einfahren – nur Vorsicht mit den H-Ankern 😉

6 Paletten Pflastersteine

Der Vorgarten und somit die Zuwegung sind ebenfalls schon abgeschlossen. Einzig ein paar Pflanzen und die Hecke fehlen noch. Unser Weg von der Einfahrt zur Haustür wurde in den Terrassenbohlen mit Holzstruktur gepflastert, eingebettet in Grobkies. Die Pflasterung haben wir selbst gelegt, nachdem wir den Splitt ordnungsgemäß abgezogen haben. Übung macht den Meister 🙂

Eigentlich wollten wir nur von der Einfahrt eine Zuwegung zur Haustür. Aber wir haben uns in der Bauphase an einen kleinen Weg direkt von der Straße zur Haustür gewöhnt. Diesen habe ich mit den Steinen der Einfahrt gelegt.

So ganz stimmig war das Gesamtbild allerdings nicht. Daher habe ich heute alles nochmal rausgenommen und doch auch wieder die Bohlen mit der Holzoptik verlegt.

Viel besser 🙂

Fleißige Helfer hatten wir am Freitag zum Einsetzen der ersten Pflanzen, die wir aus unserem alten Garten mitgenommen haben.

Am Ende noch der fertige Vorgarten mit dem wir sehr zufrieden sind.

Am Freitag habe ich auch mal probehalber das Splittbett auf der Terrasse glatt gezogen. Aber hier muss ich nochmal nacharbeiten… morgen werde ich schon mal die Betonplatten zurechtsägen für die Fundamente der Unterkonstruktion der Terrasse. Am Donnerstag wird das Carport geliefert. In den kommenden Tagen werde ich nochmal zum Baumarkt und schon mal ein paar Vorbereitungen für die Bewässerung vornehmen. Ein Holzpferd für Ella will ich auch noch bauen. Mal sehen, ob der Plan aufgeht und ich es aufbauen kann, wenn die Kinder in der Schule sind… achja und in unserem Garten klafft gerade ein Loch mit 2,90 m Durchmesser und 80 cm Tiefe. Nein, es wird kein Pool oder Teich, sondern ein in den Boden eingelassenes Trampolin, welches auch diese Woche geliefert werden soll. Es liegt also viel Arbeit vor uns 🙂 Packen wir es an!

Traufkante finalisieren

Heute (Samstag) kam unser Garten und Landschaftsbauer zum fertigstellen des Podestes und hat uns gleich den nötigen Kies zum Verfüllen der Traufkante mitgebracht. Letzte Woche hatten wir das bereits vorbereitet mit Noppenfolie an der Hauswand, entsprechender Vorverfüllung und Einlage des Flieses, damit zumindest von unten zunächst kein Unkraut durchwächst.

Kieslieferung
Vorher : Hier soll der Kies rein

Am Ende sah es dann so aus:

Nachher

Sogar hinten am Haus haben wir fast geschafft. Nur der Kies ist uns ausgegangen.

Und ganz nebenbei zieht der Bagger seine Runden und planiert den Garten. Hier und da werden tiefere Löcher hinterlassen um Pflanzen einzusetzen. Der Graben für die Palisadensetzung wurde auch gleich angelegt. Die Steine dazu kamen auch heute. Zunächst fehlten noch 16 Stück, die waren aber noch beim Baumarkt. So dass jetzt 2,5 Paletten im Garten stehen. Damit wird wohl am Dienstag begonnen.

Der Countdown läuft

Jetzt rückt der Umzug immer näher – noch 3 Tage.

Das Gästebad ist nun voll ausgestattet: Richtiges WC-Becken und Waschtisch inklusive. Heute Abend mein Vater und ich noch die Duschwand montiert und die Deckenleuchte angebracht.

Die Sockelleisten wurde gestern und heute ebenfalls allesamt angeklebt und die Übergangsprofile auch zugeschnitten und installiert.

Letzte Woche Montag kam ja auch die Küche und der Kühlschrank – das sah dann schon sehr wohnlich aus. Heute wurde noch der Siphon und die Wasseranschlüsse finalisiert.

Im Bad OG ist jetzt auch die richtige Badewanne installiert. Eine Lampe hab ich heute auch noch angebracht. Es fehlt hier noch die Duschwand und leider auch der Waschtisch. Hier haben wir auch noch keine Info wann der kommen wird.

Vor der Tür wurde heute auch gewerkelt. Das Treppenpodest wurde begonnen und soll zum Umzug einen sicheren Zugang ins Haus gewährleisten. Die Blockstufen wurden korrekt in Grau geliefert, die „Pflastersteine“ in Form einer Bohle allerdings nicht wie gewünscht in weiß, sondern ebenfalls in grau. Das ist sicher schmutzfreundlicher, aber nicht mehr der Eye-Catcher, den ich wollte. Andererseits wollen wir das zum Umzug auch fertig haben… also wird es erstmal so bleiben. Im Zweifel wird es nachträglich nochmal geändert ( oder auch nicht ).

Am Ende doch noch Stress?

Die Styroporabdichtung haben wir mit tatkräftiger Hilfe (Dank an die Annes und Andi) zügig und unfallfrei erledigt 🙂

Der Elektriker hat innen wie auch außen alle Kabel mit Steckdosen und Schaltern veredelt. Leider hätte der Maler die Löcher schon mal ausstoßen sollen, so müssen wir wohl nochmal ein wenig nacharbeiten, da man nun über die Abdeckung der Steckdosen hinaus ein wenig die Löcher dahinter sehen kann. Hoffentlich genügt es, wenn wir weiße Farbe auftragen… Bei den elektrischen Rolläden mussten wir feststellen, dass die Taster keine Einrastfunktion haben – das klärt der Elektriker nochmal mit Zahna, ob er die tauschen kann. Falls nicht, fragen wir aber definitiv nochmal nach, durch welche man die jetzt installierten tauschen kann. Unser kleines Unterputzradio hat ebenfalls seinen Platz gefunden. Im OG hat der bestellte Bewegungsmelder keinen Platz gefunden – da haben wir uns irgendwie vertan. Unten in der Diele wurde der zweite angebracht und klickt auch schon fröhlich vor sich hin. Noch ist keine Lampe installiert, aber er scheint schon mal zu funktionieren. Zum Glück konnte im OG Flur noch ein doppelter Schalter installiert werden. Der eine steuert unsere eine Steckdose an, der andere steuert die Deckenleuchte im Flur OG. Hier werden aber wohl eine Leuchte mit Bewegungsmelder installieren (und der kann dann bei Bedarf ausgeschalten werden). Für die Treppe müssen wir uns noch ein Leuchtenkonzept überlegen. Auch im Dachboden hat der Strom Einzug erhalten. Eine Lampe habe ich im Baumarkt gekauft und auch gleich installiert – schön hell! Durch den Elektriker wurde ebenfalls unsere Klingel installiert – Ding Dong 🙂

Außenspots für die spätere Terrasse

In Justus Zimmer habe ich das Dachfenster noch mit einem Sonnenrollo sowie Verdunklungsrollo ausgestattet.

Im Aussenbereich wurde die Dachentwässerung angeschlossen und der große Graben wieder verschlossen. An den Fallrohren wurden die Regensinkkästen angeschlossen, und damit auch klar, wo unsere Geländeniveau später sein wird. Aber mit Rasenkantensteinen kann das natürlich noch variieren.

Der Anschluss für die Entwässerung des Carports ist ebenfalls vorbereitet

In den letzten Tagen wurde unsere Bautür durch die finale Tür ersetzt. Wir haben uns für kleine durchsichtige Streifen entschieden, damit die Kinder auch sehen können, wer vor der Tür steht…

Soweit sieht alles gut aus und bis dato haben wir wirklich wenig zu meckern. Der Hausbau lief eigentlich sehr entspannt. Aber schließlich geht ja doch immer mal was schief…

Ein kleines Sorgenkind ist jetzt zum Ende unsere Sanitärinstallation. Als erstes wurde die falsche Badewanne geliefert, überall korrekt ausgewiesen, sogar die Verpackung hatte den korrekten Aufkleber – nur der Inhalt war falsch. Die steht nun noch in unserer Diele und wartet auf Austausch. Die Duscharmaturen sind bereits installiert. Die Kinder haben beide probiert – Wasser läuft und Füße nass 🙂 Die WC-Becken hatten auf der Keramik „Forum“ zu stehen. In unserer BLB hatten wir allerdings Vigour vereinbart. Auf Nachfrage beim Sanitärinstallateur meinte dieser lapidar – „ist doch eh alles das gleiche, ob nun Forum oder Vigour drauf steht, hergestellt wird es letztlich von Keramag“ Ich daraufhin: „Das ist mir eigentlich egal, ich möchte, dass auf meinem Becken Vigour steht“. Im Vorfeld hatte ich mich auf der Webseite von Vigour schlau gemacht, welche Becken denn zur Auswahl stehen. Und diese sahen dann gänzlich anders aus. Ich hab also nochmal bei Zahna angerufen und um ein Bild des Standard-WCs gebeten. Dieses habe ich direkt an den Sanitärinstallateur weitergeleitet mit der Aufforderung das bereits installierte auszutauschen. Einfach frech am Telefon angelogen! Nun ja, es fehlen also noch die WCs, die Badewanne und auch die Waschtische. Hier wussten wir aber, dass diese verspätet geliefert werden (wurden allerdings auch verspätet bestellt). Ich bin gespannt, ob das alles noch fertig wird zum Einzug…

Und bitte nochmal neu…
Leider falsch geliefert…

Der Anzug sitzt

Anfang der Woche kam mal wieder ein Gerüst, damit die Putz-Kolonne den Aussenputz endlich fertigstellen konnte. An einigen Stellen ist durch den aufgekommenen Regen der weiße Putz auf den Sockelputz gelaufen. Das wird aber durch den Putzer nochmal ausgebessert. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen:

Nahezu gleichzeitig wurden die Innentüren eingesetzt und die noch wackelnde zweite Treppenstufe befestigt:

Die Dachentwässerung wurde mittlerweile auch hergestellt, aber noch nicht angeschlossen. Das Loch mit dem Kiesel ist etwa 8 m lang, 1,60 m tief und 1 m breit – das sollte für die kommenden Regenperioden genügen.

Jetzt am Wochenende sind wir wieder dran. Diesmal dichten wir das Styropor gegen Feuchtigkeit ab mit einer Reaktivabdichtung.

Fussboden verlegen leicht gemacht

Letzten Dienstag wurde unser bestelltes Klick-Vinyl der Firma Pergo auf zwei Paletten geliefert, inkl. Trittschalldämmung, Sockelleisten, Hochleistungskleber, Abstandskeilen sowie einem Reiniger. Letztlich habe ich also 60 Pakete Vinyl und insgesamt über 1000 kg Material ins Haus befördert.

Vorher waren wir noch im Baumarkt und haben uns nochmal mit Werkzeug ausgestattet. Da sich auch wieder tatkräftige Helfer angeboten haben, brauchten wir also fast alles in doppelter Ausführung, da wir in zwei Teams arbeiten wollten.

Diverse Winkel und Handschuhe, Zugeisen, Cutter und ein Vinyl- und Laminatschneider liegen bereit.

Nachdem wir einige Youtube-Videos studiert haben, fühlten wir uns gut vorbereitet und machten uns ans Werk. Zunächst kurz gerechnet wie viele Planken auf die Länge und die Breite passen und dann ab die Post. Zunächst die Trittschalldämmung ausgerollt, anschließend die einzelnen Planken ausgelegt und in einander geklickt. Das funktionierte alles nahezu reibungslos. Da wir im OG aber ohne Fugen verlegen wollten, waren einige fummelige kleine Ecken zu bewältigen (da man auch immer auf ausreichend Abstand zur Wand achten musste), aber Andrea und Micha haben das toll gemacht!

Im EG wurde zunächst das Gästezimmer verlegt (guter Raum zum Üben, da quadratisch), allerdings hatten wir ein für das Vinyl ungünstige Breite des Raumes. Es musste immer darauf geachtet werden, dass am Ende mind. 30 cm der Planke übrig blieben und zwischen den einzelnen Fugen ebenfalls mind. 30 cm lagen – ein bisschen was zum Grübeln, aber irgendwann hatten wir den Dreh raus.

Im Wohn-/Essbereich haben wir dann zu dritt gearbeitet – was sich wirklich als sinnvoll erwiesen hat. Es wurden andauernd neue Planken angereicht und wurde so sehr zügig Hand in Hand gearbeitet.

Am Samstag haben wir ziemlich viel geschafft, so dass am Sonntag der Boden soweit fertig gestellt werden konnte. Die Sockelleisten haben wir nur angefangen (da stand ein wenig Eigensinnigkeit des Bauherren im Weg 😉 ), das hat aber auch noch Zeit. Die Sockelleisten haben wir mit einer Kappsäge zurecht gesägt, damit sehen die Gehrungsschnitte wirklich sehr sauber aus – muss aber auf den Millimeter genau passen.

Das Klick-Vinyl der Firma Pergo lässt sich jedenfalls sehr gut verlegen, war schneidbar mit dem Cuttermesser, der Stichsäge und dem Vinylschneider. Die Verbindung ging kinderleicht und scheint auch stabil. Dabei hat man 20 Jahre Garantie!

Ein herzliches Dankeschön nochmal an Andrea, Stefan, Micha und meine Eltern, die am Samstag die Kinder betreut haben. Am Sonntag ist mein Papa sogar auch noch auf dem Boden herumgekrochen!

Ausblick:

  • Dienstag: Einbau der Innentüren
  • Donnerstag: Installation der Dachentwässerung im Garten
  • ebenfalls diese Woche erwartet: finaler Außenputz und Fertigstellung Elektro
  • bis 09.09. Fertigstellung Heizung/Sanitär und Fliesenarbeiten
  • 15.09. Einbau der Fensterbank im Bad OG sowie Einbau der finalen Haustürfüllung
  • 21.09. Einbau Küche
  • 23.09. Lieferung Kühlschrank (gestern bestellt)
  • 01.10. Umzug! 🙂

Treppe eingebaut, Maler und Fliesenleger fertig

Die vergangene Woche war ereignisreich. Am Montag kam endlich unsere Treppe – und die sieht wirklich klasse aus. Wir hatten uns für Hevea-Holz entschieden, welches vom Treppenbauer sehr empfohlen wurde. Bezüglich der Farbe haben wir leicht weiß gekälkte Stufen in Kombination mit Edelstahlstreben und einem weißen Handlauf. Die zweite Stufe klappert noch, aber das schaut sich der Treppenbauer morgen nochmal an.

Der Maler hat ebenfalls letzte Woche alle Arbeiten fertig gestellt. Nach einer kritischen Prüfung durch den Bauherren wurden noch kleinere Mängel (ohne Diskussion) ausgebessert. Am Ende waren wir mit dem Maler sehr zufrieden – es wurde immer alles sehr akkurat abgeklebt, zum Teil sogar drei mal, da der Fliesenleger auch weiterarbeiten musste. Falls jemand in Potsdam einen Maler sucht, können wir David Frenkel wärmstens empfehlen.

Auch der Fliesenleger hat sein Werk vollbracht und ist nun mit fast allen Fliesenarbeiten fertig. In den Bädern fehlen noch die Anschlüsse an die Innentüren und einige Fugen müssen gefüllt werden. Das von uns gewählte Kieselmosaik sieht wirklich super aus. Der Fliesenspiegel in der Küche ist ebenfalls bereits angebracht.

Die kleine Fliese in der Mitte der Dusche stellt den Abfluss dar und war zunächst sehr scharfkantig und hat der Fliesenleger nochmal nachschleifen müssen (was er auch anstandslos getan hat). Eine Fliese im Bad OG steht unseres Erachtens zu weit vor. Da sie aber genau an den Armaturen der Badewanne hängt, würde man die Dichtigkeit riskieren wenn man diese nochmal austauschen würde – so die Meinung des Fliesenlegers. Wir werden das aber auch nochmal mit dem Bauleiter klären. Des Weiteren hinterlässt der Fliesenleger am oberen Abschluss der Fliesen eine offene Fuge – „das ist Aufgabe des Gewerks Malerarbeiten. Das hatten wir aber auch besprochen und eine Leiste wollten Sie ja nicht“. Wir suchen gerade nach einer Lösung für das Problem. Im besten Fall können wir noch eine Schiene einsetzen, also einfach in die offene Fuge klemmen oder aber wir ziehen es mit Silikon ab. Das gleiche Problem haben wir in allen anderen gefliesten Räumen auch mit der Sockelleiste. Mal sehen, was wir damit machen… Schlussendlich hinterlässt der Fliesenleger nicht unbedingt den besten Eindruck, auch weil seine Rechnungen teilweise falsch sind oder zwar 16% MwSt. ausgewiesen sind, aber 19% bepreist wurden.

Alle machen Köpfe mit Nägeln

Heute war auf der Baustelle gutes vorankommen. Allerdings war der Fliesenleger erst gegen 10 Uhr vor Ort und ich konnte mit ihm sprechen. Schlussendlich ist aufgefallen, dass die Dehnungsfuge beim HAR durch den Estrichleger falsch gesetzt wurde. Diese darf nicht überfliest werden. Das würde aber bedeuten, dass entweder der Bodenbelag des HAR auf der Dielenseite zu sehen ist oder aber die Tür vom HAR nach außen aufgeht. Beides Mist ! Also heute mit dem Fliesenleger gesprochen und gefragt, ob er nicht noch den kleinen Streifen mit den restlichen Fliesen so ausgestaltet, dass die Tür nach innen aufgehen und der Bodenbelag des HAR bei geschlossener Tür nicht zu sehen ist. Das hat prima funktioniert, auch wenn es natürlich nur eine B-Lösung bleibt. Leider waren die geschnittenen Fliesen bereits entsorgt, so dass die Farbgebung ein wenig variiert. Aus unserer Sicht der erste kleine Fauxpas.

Da der Fliesenlegen ein wenig hinterher hängt, kommt er morgen nochmal.

Der Maler hingegen ist auch so schon sehr fleißig. Er kommt allerdings wohl am Sonntag nochmal um die Arbeit fortzusetzen. Das Schlafzimmer ist schon mal komplett weiß, hier fehlt noch der Farbanstrich. Auf den ersten Blick sieht es gut aus, merkwürdigerweise sind Risse an den Ecken zu sehen. Das muss ich dann nochmal ansprechen. Die Wäschekammer ist ebenfalls fertig.

EBay Kleinanzeigen sei Dank kann ich morgen Kies (für die Rigole, den Spritzschutz am Sockel oder wofür auch immer) kostenfrei abholen. Dazu kommt mein Vater mit der Anhängerkupplung und Arvid leiht uns seinen Hänger – danke dafür! Zwischendurch helfe ich dann unserem Nachbarn beim zuschippen seines Abwassergrabens und 17 Uhr hole ich noch kostenfrei Terrassenplatten ( auch über eBay Kleinanzeigen), die als Boden für den späteren Schuppen herhalten sollen. Wird also anstrengend morgen…

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